Etappe 1: Wissen aufbauen
(ca. 75 % vor Ort, 25 % am Notebook)
Ich verschaffe mir einen ersten Überblick – durch Online-Recherche ebenso wie direkt vor Ort. Der rote Faden: der jeweils höchste Punkt eines Landes.
Für jeden Gipfel sollen mindestens vier Wanderungen beschrieben werden – ergänzt durch Informationen zur Erreichbarkeit auch ohne Wanderung (z. B. per Seilbahn oder Bus).
Außerdem werden mindestens drei geeignete Ausgangsorte („Bases“) festgelegt. Neben dem Gipfel als zentrales Ziel bilden diese Bases die strukturelle Grundlage für alle weiteren Inhalte. Sie zeichnen sich durch gute Erreichbarkeit und Nähe zum Gipfel aus und verfügen über eine touristische Infrastruktur – also Unterkünfte, Gastronomie sowie lohnende Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in der Base selbst oder in der näheren Umgebung.
Ziel dieser Etappe im BĂĽro:
• Welche Wanderungen kommen ins Buch?
• Welche Orte eignen sich als Base?
• Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich?
• Was lässt sich in den Bases unternehmen?
Etappe 2: Inhalte erstellen
(ca. 25 % vor Ort, 75 % am Notebook)
A. Wanderbeschreibungen & Karten
Ich verfasse detaillierte Routenbeschreibungen und erstelle dazu passende Karten.
B. Highlights & praktische Infos
Die Texte werden ergänzt durch Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Anreise, Unterkünften, Verpflegung und besonderen Gegebenheiten vor Ort.
C. Abschluss dieser Etappe:
Diese Etappe gilt als abgeschlossen, wenn alle geplanten Routen, Kartenausschnitte und Begleittexte vollständig vorliegen.
Etappe 3: ZusammenfĂĽhren & Layout
(100 % am Laptop)
Alle Inhalte werden in ein zentrales Word-Dokument überführt. Ich strukturiere das Inhaltsverzeichnis, ordne praktische Informationen sinnvoll an und ergänze Hintergrundwissen sowie Reisetipps. Ziel ist ein konsistentes, gut lesbares Grundlayout für den späteren Buchsatz.
Etappe 4: Qualitätssicherung
A. Redaktion & Korrektur
(100 % am Laptop)
Die Texte werden sorgfältig auf Rechtschreibung, Grammatik, Stil, Struktur und Formatierung geprüft.
B. PraxisprĂĽfung unterwegs
(100 % vor Ort – idealerweise durch externe Testpersonen)
Die Idee: Inhalte unterwegs testen – zum Beispiel auf Wanderungen, um die Angaben direkt im Gelände zu verifizieren. Wie sich das effizient, alltagstauglich und zeitsparend umsetzen lässt, ist noch offen.
Etappe 5: Druck & Veröffentlichung
(100 % am Laptop)
Der letzte Schritt: Druck und Veröffentlichung.
Offene Fragen:
• Wo soll gedruckt werden?
• Welche Anbieter passen zum Projekt?
• Wie sieht ein sinnvoller Vertriebsweg aus?
• Und wie mache ich das Buch bekannt?
Zusatzetappen: Marketing & Finanzen
Neben den fünf klassischen Etappen gibt es zwei Aufgabenbereiche, die das gesamte Projekt über begleiten – nicht nur, um das Ziel zu erreichen, sondern vor allem, um es nicht aus den Augen zu verlieren. Sie laufen nicht nacheinander, sondern parallel – mal leise im Hintergrund, mal mit voller Aufmerksamkeit.
Zusatzetappe: Marketing & Vertrieb
Das Marketing läuft derzeit nur eingeschränkt – vor allem über Blogbeiträge, Wissensaufbau und Anpassungen an der Website.
Geplant ist ein fester „Marketing-Freitag“: ein Wochentag, der ausschließlich für Social Media, Fotos, Videos, Markenaufbau und Öffentlichkeitsarbeit reserviert ist.
Langfristig soll „WanuRei“ als Marke etabliert werden.
Witzige Video-Shorts könnten ein geeignetes Format sein – aktuell fehlt dafür jedoch die Zeit, und ich bin mir nicht sicher, ob ich sie selbst umsetzen möchte. Der Fokus liegt momentan auf dem Schreiben von Blogbeiträgen.
Zusatzetappe: Planung & Finanzen
Für die Etappen 1 und 2 rechne ich mit ein bis zwei Monaten pro Land – je nach Region. Je mehr eine Region bietet, desto länger dauert die Ausarbeitung.
Wichtig ist, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten an passenden Orten zu sein – um zu schreiben, zu erkunden und das Projekt konsequent voranzubringen.
Die Zielsetzung wird laufend angepasst. Am Ende zählt, bis Dezember 2025 etwas Greifbares und Gebrauchstaugliches zu schaffen.
Der Traum, mit Reiseführern Geld zu verdienen, war nie das vorrangige Ziel – doch eine wirtschaftlich sinnvolle Umsetzung sollte immer mitgedacht werden. Nur so kann aus dem Traum vielleicht doch Realität werden.